Der designierte Standortleiter unserer schwäbischen Niederlassung in Dietenheim wurde vor kurzem geehrt.
Mitarbeiterjubiläen sind eine feine Sache – nicht nur für die Betroffenen, sondern ebenso für Arbeitgeber und alle Kolleginnen und Kollegen. Bei solcher Gelegenheit zeigt sich, wie gut es um den Team Spirit bestellt ist.
Wobei: Im Fall von Andreas Maier lag die Treue zum Unternehmen bereits in der Wiege. Als Enkelkind von Albert Lambacher (sen.) machte er sich mit seinem zukünftigen Ausbildungsbetrieb bereits sehr frühzeitig vertraut. „Mein Opa war mein Vorbild“, sagt der heute 42-Jährige. Deshalb lag es für ihn nahe, in dessen Fußstapfen zu treten. Das ist jetzt 25 Jahre her und der Jubilar hat es keinen Tag bereut, wie er versichert.
Im Alter von 17 Jahren und der Mittleren Reife in der Tasche begann er eine Ausbildung zum Maschinenbau- und Feinwerkmechaniker im großväterlichen Betrieb in Dietenheim. Nach der erfolgreichen Gesellenprüfung als Kammersieger wurde Andreas Maier zunächst als CNC-Fräser in der Einzelteilfertigung eingestellt.
Bald darauf übergab der Gründer das Unternehmen an seine drei Kinder Albert, Günter und Andreas Maiers Mutter Brigitta, das nun in Lambacher Werkzeug- und Maschinenbau GmbH & Co. KG umbenannt wurde. Als abzusehen war, dass der damalige Meister in den Ruhestand gehen würde, sollte Andreas Maier die freie Stelle besetzen. So schloss er im Jahr 2010 eine Weiterbildung als Maschinenbaumeister erfolgreich ab.
Kompetent, engagiert und integer – kurz: ein Vorbild für alle
Als Meister übernahm er die technische Leitung der Fräserei mit allen Aufgaben: Kalkulation, Arbeitsvorbereitung, Einkauf, Fertigungsplanung und Steuerung der Abteilung. Perspektivisch sollte er als Nachfolger seines Onkels Albert Lambacher für die Geschäftsführung aufgebaut werden.
Doch keine gute Geschichte ohne Drama, so auch hier. Bekanntlich musste die Lambacher Werkzeug- und Maschinenbau GmbH & Co. KG Insolvenz anmelden. Nicht zuletzt die familiären Strukturen und der Zusammenhalt im Team überzeugten Thomas Kritzner, den Betrieb zu übernehmen und damit zu erhalten.
Mit ungebremster Tatkraft, Kompetenz und Integrität engagiert sich Andreas Maier seitdem für die Zweigniederlassung der Kritzner Metalltechnik in Dietenheim. In seiner Person verbleibt die „Lambacher-Linie“ auch zukünftig in verantwortlicher Rolle und nicht zuletzt die Geschäftsleitung in Schweinfurt hofft, mit Andreas Maier noch viele weitere Mitarbeiterjubiläen feiern zu können.
Herzlichen Glückwunsch, Andreas!

